Warum sind Gummibärchen nicht vegan?

Warum sind Gummibärchen nicht vegan?

Gummibärchen sehen ja grundsätzlich harmlos aus, oder? Kann man sie als Veganer bedenkenlos essen oder versteckt sich darin womöglich etwas Tierisches? Auch wenn man es kaum glauben mag: Die meisten Gummibärchen sind nicht einmal vegetarisch und schon gar nicht vegan – in diesen beliebten Süßigkeiten stecken nämlich meistens tierische Inhaltsstoffe.

Gummibärchen haben einen schlechten Ruf

Vor nicht allzu langer Zeit waren Gummibärchen sogar in Verruf, weil sich darin scheinbar Schlachtabfälle befangen. Klingt ekelhaft? Ist es auch. Sehr häufig kommen dabei unappetitliche Dinge wie Knochen, Schwarte und Haut zum Einsatz. Viele Menschen wissen das nicht oder verdrängen den unangenehmen Gedanken einfach.

Fest steht aber: wenn du x-beliebige Gummibärchen im Handel kaufst, musst du mit dem Schlimmsten rechnen. Gerade dann, wenn als Inhaltsstoff Gelatine angegeben ist, ist sicher: diese Bärchen sind weder vegetarisch noch vegan, denn Gelatine wird aus Schweineschwarte hergestellt. Gerade bei dem Marktführer Haribo ist das fast immer der Fall.

Welche Gummibärchen sind vegan?

Gummibärchen ohne Gelatine sind schon eher vegan, sicher ist es aber dennoch nicht. In vielen Gummibärchen stecken nämlich auch noch andere tierische Inhaltsstoffe. Sicher sein kannst du also nur, wenn auf dem Etikett das grüne V-Label abgedruckt ist oder du eine Produktanfrage an den Hersteller stellst.

Hier ist eine kleine Auswahl von veganen Süßigkeiten, die uns am besten schmecken:

Achtung: Nicht alle Sorten von Katjes sind vegan! Die meisten Fruchtgummis von Katjes sind als vegetarisch gekennzeichnet, weil die Bienenwachs enthalten. Warum Bienenprodukte von Veganern gemieden werden, erfährst du in diesem Artikel. Jedenfalls enthalten sie keine Gelatine.

Es gibt mittlerweile sogar eine ziemlich große Auswahl an veganen Gummibärchen, so dass du absolut nicht auf die Variante mit den fragwürdigen Inhaltsstoffen zurückgreifen musst. Du findest sie in Drogeriemärkten und Bioläden, manchmal sogar in Apotheken.

Welche Süßigkeiten sind vegan?

Vegane Süßigkeiten gibt es glücklicherweise immer mehr im Einzelhandel. Einige sind von Haus aus, also schon immer vegan, andere wurden von der Rezeptur geändert und viele sind aufgrund der immer steigenden Nachfrage ganz neu auf dem Markt.

Es gibt sogar ein paar echte vegane Süßigkeiten-Klassiker. Hättest du zum Beispiel gedacht, dass Mon Cherie, Neapolitaner Waffeln und Oreo Kekse vegan sind? Auch Biscoff Kekse haben das grüne V-Siegel und eignen sich nicht nur pur zum Essen, sondern auch für diverse Nachspeisen wie beispielsweise Tiramisu. Weiterhin vegan sind Hallorenkugeln, Ritter Sport Marzipan, Mister Tom Riegel, Kokosflocken von Zetti, Nimm 2-Soft und viele weitere mehr. Lass dich einfach von deinem Supermarkt inspirieren!

Fazit

Auch Veganer müssen wahrlich nicht auf leckerere Süßigkeiten und Gummibärchen verzichten. Der Markt wächst stetig, so dass du Deinen Heißhunger auf Süßkram auch locker ganz ohne Tierqual stillen kannst.